"90. Minute: Pasic nochmal mit einem Zauberball auf Ghulami in den 16er, der nimmt ihn an, dreht sich, wird gefoult. Elfmeter. Uhl bewahrt die Ruhe - haut das Leder zum 2:1 Endstand ein." Das war nicht nur die letzte Aktion der Saison, sondern auch die letzte Spielaktion unseres gemeinsamen Weges der letzten Jahre.
Versöhnlich, freudig und nicht enttäuschend trotz vieler Rückrundenernüchterungen in unserem hochgelobten Fußballalltag.
"Oben mitspielen in der Landesliga" - als Aufsteiger sei angemerkt!! - und wohlwissend, dass wir qualitativ das Zeug für eine vereinshistorische Saison haben: eine A-Jugend in der Berlinliga? Das gab es hier noch nie. Am Ende häuften sich leider die Fehlerquellen, die letzten 10% Engagement fehlten, obwohl uns die Liga schnell als sicheren Aufsteiger favorisierte. Nun gut. Historisch bleibt die Saison trotzdem. Eine undankbare dritte und dennoch bemerkenswerte Platzierung:
"Sehr geil, Männer. Ich küsse alle eure Augen". So lief es zum Spielende über den Ticker aus der Ferne vom grippal schwer angeschlagenen Trainer Lilge, der einsam das Spiel mit Lebenserhaltungsmaßnahmen verfolgen musste. Mal wieder nichts für schwache Nerven. Ein Auswärtsspiel und wie bekannt: für uns ein Risikospiel und immer wieder eine Wundertüte! Weil: die Antriebe der Spieler laufen in der Regel auf "Eco-Modus". Politisch sicher gern gesehen, beim Sport aber fehl am Platz. So auch heute:
Nach dem letzten Wochenende konnte es ja nur besser werden. Wie gut, das war noch die Frage. Die Jungs trainierten unter der Woche sehr gut. Man merkte ihnen an, dass sie verstanden hatten, dass es ohne Training und ohne Spieldisziplin nicht geht. Gute bis sehr gute erste 45 Minuten reichten für klare Verhältnisse. Die zweite Halbzeit war dann wieder etwas zerfahren - auch bedingt durch viele Wechsel. Zu bemängeln: wir ließen noch zu viele Chancen für Berolina zu! Da fehlte es wieder an der Disziplin - im Defensivverhalten so wie auch in den Spielmustern. Schlüter vereitelte die möglichen Anschlusstreffer mit tollen Paraden. Weitere Erkenntnisse: neue und alternative Positionen für Spieler, die auch fruchteten: Hussein - heute defensiv eingesetzt - und Ackerschweski (4-fach Torschütze) verstanden sich auf der linken Seite sehr gut. Offensiv überzeugte Meta mit hoher Lauf- und Arbeitsleistung (fast schon wie Dewitz) und sicheren Ballbesitz. Bittere Nachricht dann doch für alle: Wehbi - aktueller Torschützenkönig in der Landesliga - wird uns in den nächsten Wochen verletzungsbedingt leider fehlen.
Dann müssen es halt andere richten. Tun sie auch. Heute waren es Ackerschweski 4x, Dewitz, Konta und Hussein und einige andere waren auch sehr nah dran.
Da hingen die Kieferladen wohl bei allen etwas unten - als sie sich dieses Spiel unseres Teams ansehen mussten. Sorry Fans, mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Eine katastrophale Leistung!!
Die letzten Teutonentage (eigene Mannschaft, JHV...) brachten mich sehr zum Nachdenken. Zum einen die Frage: "Warum tust du dir das an?". Und zum anderen die Selbstkritik und Frage: "Kann ich daran etwas ändern oder will ich es überhaupt ändern?". Vielleicht. Aber nur mit sehr viel Aufwand und Mühen. Und dazu fehlt mir mittlerweile die Energie und auch die Leidenschaft. Den Akku musst du dir selber aufladen - und wird an anderen Stellen ständig entleert. "Erneuerbare Energiequellen" = Fehlanzeige. Ok, man weiß ja worauf man sich einlässt und die positiven Dinge und Momente sollte man im Gedächtnis lassen.
Woran es gerade mangelt? An m.E. wichtigen Grundwerten. An einer gewissen Selbstlosigkeit, an Führungsqualitäten, am Ausleben der DNA, dass die Gemeinschaft/das Team der wesentliche Erfolgsfaktor ist. Man selber darf sich feiern, aber erst als Zweites und im kleineren Kreis:
"Wir können uns nur selber schlagen!" Das ist eine Erfahrung aus den letzten Monaten und Jahren. Zumindest auf unserem Liga-Niveau. Wenn es um Spitzenspiele geht, dann haben sie bisher immer gut abgeliefert. Meist mit Erfolg. Deshalb machten wir uns heute auch nicht allzu große Sorgen. Zu Gast der aktuelle Tabellenführer Köpenicker FC. Das Hinspiel endete 5:5. Ein Spiel, welches wir nach einer 5:2 Führung in den letzten acht Minuten aus der Hand gaben.
Teutonia übernahm von Beginn an das Zepter. Tolle erste 30 Minuten mit viel Spiel- und Kombinationsfreude ließen Köpenick nur zugucken. Wirklich - toll anzusehen!! Das 1:0 durch Ackerschewski - wieder klasse rausgespielt!! - war bis dahin eigentlich zu wenig. Ghulami mit einer 100 prozentigen Chance frei vorm Tor und noch drei, vier mehr sehr, sehr gute Einschussmöglichkeiten waren die Ausbeute. Bis zur Halbzeit wurde es etwas fahriger, die Spieldominanz ging verloren.
Ähnlich dann auch in Halbzeit zwei. Nicht mehr so exzellent, aber immer noch überlegen führte Teutonia das Spiel nach vorne. Wehbis 2:0 war dann das lang ersehnte und verdiente Tor zum bevorstehendem Glück. Köpenick presste folglich etwas mehr, mehr lange Bälle und Flanken, unsere Defensive hielt zu diesem Zeitpunkt - wie auch die 85 Minuten davor - sehr gut Stand. Als Krönung und zum Abschluss gabs mal wieder einen "Ackerschewski-Ball". So ein Ding aus der zweiten, dritten oder "vierten Reihe" müsste man hier fast sagen. Ca. 40 Meter waren es. Er überraschte den Torwart und zog einfach mal stramm ab ....und drin war das Ding. 3:0.
Dass unser Team Fußball spielen kann, das wissen wir schon länger. Das sie es sich durch Schlafmützigkeit und Egiosmus versaubeuteln können, das auch. Heute war Letzteres nicht zu sehen. Das Team
agierte und kommunizierte miteinander.
Eine besonderes Lob geht an unsere Fastenbrüder (Ramadan), die in dieser Zeit trotzdem fürs Team abliefern, so weit es der Körper zulässt. Danke Männer - und damit sind dann alle gemeint. Weiter
so mit Disziplin und Fooooooookus und danke auch an diejenigen, die heute etwas weniger oder gar keine Einsatzzeiten bekamen. Dafür dann am nächsten Wochenende etwas mehr. Versprochen.
Erneut ging es nach Friedrichshain zum Auswärtsspiel. Der VFB Berlin wartete auf uns. Das Hinspiel am ersten Spieltag endete 2:2. Das war der erste Stolperstein der Saison. Die Intensität und Härte hatte uns etwas zu schaffen gemacht. So auch heute. Teutonia mit etwas Frühjahrsmüdigkeit in den ersten 45 Minuten. Trotz der frühen 0:1 Führung durch Dewitz (9. Minute; ein Standard aus dem Halbfeld) kam keine richtige Sicherheit ins Spiel. Zu viele Zweikämpfe gingen verloren. Dennoch: genug Szenen zum Abschluss im 16er hatten wir. Da fehlte es einfach an der Klarheit und Zielstrebigkeit. Aber auch VFB setzte immer wieder Nadelstiche. Die Führung stand immer wieder auf Messers Schneide. Defensiv ein ähnliches Bild wie offensiv: fehlende Wachheit und Spritzigkeit in den Aktionen. Der Ausgleich in der 31. Minute überraschte dann trotz Chancenplus nicht unbedingt. Ein klarer 11er zwei Minuten später netzte Wehbi sicher ein. Ein psychologisch wichtiger Moment. Teutonia wurde aktiver und wacher. In den zweiten 45 Minuten dann ein etwas anderes Bild. Teutonia wesentlich besser in der Körperspannung, VFB aber immer noch intensiv und in der Folge: einige Freistöße und Eckbälle. Und diese wurden heute sehr gut platziert und auch verarbeitet! Wenn auch meist im zweiten Versuch, aber Teutonia war dran und wach. Konta (63.), Wurzbacher (66.) und Wehbi (70.) drehten das Ergebnis binnen 7 Minuten nach oben (alle nach Standards). VFB hatte trotz viel Fleiß nicht mehr viel entgegenzusetzen.
Von unserem Team bekommt man leider nie alles. Heute klappten die Standards, die in den Wochen zuvor leichtfertig verdaddelt wurden. Aus dem Spiel heraus kam offensiv nicht allzu viel, was die Wochen zuvor besser klappte. Die Wachheit und Handlungsschnelligkeit begrenzte sich überwiegend auf 45 Minuten. Heute reicht das. Aber wenn ihr an die letzten Wochen zurück denkt: das kann auch mal nach hinten losgehen und Punkte gehen verloren.
Nächste Woche haben wir den Köpenicker FC zu Gast. Der aktuelle Spitzenreiter, der aber gegen Friedrichshagen zwei Punkte liegen ließ. Da darf es keine Ausreden geben! Der Fokus muss hoch sein. Wir müssen Bock auf das Spiel haben. Als Team agieren. Unsere Stärken von Anfang an ausspielen und mit viel Laufarbeit und Zweikampfstärke zeigen, was wir wollen: gewinnen! In der Dreierriege der Spitzenmannschaften in unserer Liga sind wir - Spieltage bereinigt - Dritter. Wir haben also nichts zu verlieren. Wir sind die Jäger. Kein Aufstiegsdruck. Nur, wenn ihr es wollt!!
Endlich auch mal wieder zu Null. Obwohl: es gab schon ein paar Möglichkeiten für die Friedrichshagener - insbesondere bei Standards und hohen Bällen. Davon hatten sie einige.
Bei Teutonia kehrte Dewitz nach seiner mehrwöchigen Kamerunreise wieder zurück ins Team. Schwung für die Offensive. In den zentralen Positionen fehlten mit Siakaljo, Moussawi und Uhl
erstmal drei feste Größen. Es musste also etwas variiert und probiert werden. So nahm Teutonia die zu erwartende Hetzjagd nach dem Ball erstmal an. Wir kannten das aus dem Hinspiel. Anfänglich
kein besonders schönes Spiel, aber notwendig, um sich nicht den Schneid abkaufen zu lassen. Die Friedrichshagener spielten sehr zweikampfbetont. Viele lange Bälle und das defensive 5-3-2 war
nicht leicht zu knacken. Dafür braucht es auch geniale Momente. So wie Ackerschewskis sein Pass auf Wehbi - und dann zum 1:0. Eine geniale Szene, das hors d`oevre. Nachtisch gab es auch - dazu
gleich. Dazwischen als Hauptmahlzeit ein langer Gang aus vielen Kreationen, manchmal auch schwere Kost, aber was gegessen wurde, dass bestimmte Teutonia.
Für die zweite Hälfte wurde an der Aufstellung gebastelt und der Teller neu gefüllt. Ein kräftiger Nachschlag sollte es sein. Den gab es auch. Das 2:0 durch Wehbi und das 3:0 ein erzwungenes
Eigentor durch Dewitz. Das waren die richtigen Antworten, denn es wurde uns ordentlich ins Essen gequatscht. Zum Nachtisch (90.) servierte uns Ackerschewski einen/seinen süßen Abschluss aus 25
Meter - so, wie wir das schon öfter gesehen haben. Den wollte er unbedingt! Alles damit erledigt? Nee. Die Rechnung muss auch noch bezahlt werden! In der Regel übernehmen wir das aus der
Mannschaft. Aber wenn unsere Zuschauer, Fans, Freunde und eigene Frauen bei einem A-Jugendspiel zusätzliches Trinkgeld an den Verein geben sollen (Eintrittspreise), dann finden wir das einfach
nur Kacke und unpassend. Bitte nicht im Jugendbereich!
Es wird nicht ruhiger!! Die Aufgabe in Friedrichshain wurde rein vom Ergebnis zwar "erledigt", das Wie und Drumherum lässt aber einige Baustellen offen. Dieses bekloppte Alter - getrieben von spätpubertären Gehabe, falschem Stolz, Übermut, kurzen Zündschnüren und einem Gequatsche, vor dem man die Achtung und Freude zum Gegenüber gänzlich verliert. Hochgradige Ansteckungsgefahr - wir fallen immer wieder drauf rein - machen es selber dann nicht besser. Sooo sieht ein guter Weg zur Freiheit und zum Erwachsen werden nicht aus. Das da zu. Wie gesagt, das Spiel wurde immer wieder von diesen Elementen begleitet, Spielfluss und Kombinationsfluss eher weniger. Auch wenn es ein paar gute Aktionen gab, wir haben uns aber immer wieder ablenken und irritieren lassen. Fokusverlust und fehlende Souveränität. Viel mehr will ich zum Spiel nicht schreiben. Irgendwie "abgearbeitet" und mein persönlicher "man of the match" ist Justin Gerhardt: Ruhig, fleißig, lauffreudig, geduldig und am Ende auch mit einem Tor belohnt. Dafür gibt es die vollen 10 Charakterpunkte.
Wenn es nicht richtig läuft, dann kommt auch noch Pech hinzu. Spitzenspiel - Teutonia brannte auf Wiedergutmachung - und letztendlich kann man dem Team für die Bemühungen auch kaum einen Vorwurf machen. Ja, Mariendorf war noch einen ticken galliger, aber über die 90 Minuten gesehen hätte mehr dabei rausspringen müssen. Das Momentum und das Spielglück war nicht auf unserer Seite. Anscheinend hatte Andrew den Fußballgott mit im Gepäck nach Kamerun und am BER ist das nicht aufgefallen. Mariendorf mit einem schnellen Start: in der ersten Offensivaktion passte alles zusammen (0:1), wir auch noch nicht ganz da. Danach wurde es hektisch und schnell, viele Zweikämpfe und ab der 20. Minute bekamen wir Oberwasser. Tore zu diesem Zeitpunkt Fehlanzeige, da fehlte Cleverness bei den Standards und der letzte Torwille. Halbzeit zwei sollte es richten. Und wieder: kurz nach dem Anpfiff geht ein Ball im Mittelfeld verloren, der Gegner haut einfach mal aus 30 Metern drauf, ein wuchtiger Sonntagsschuss in den Dreiangel, wie er nur einmal im Leben gelingt. Der nächste miserable Start. Teutonia ackerte weiter, ergatterte einige Freistöße, die aber meist verpufften oder beim Gegner auf den Füßen landeten. Ackerschewskis sehenswerter Anschlusstreffer brachte nochmal Mut, danach gings mit der Brechstange weiter. Wir spielten auf ein Tor. Die Mariendorfer Wand hielt stand und wie gesagt: bei den Abschlüssen hatten wir heute nicht das Glück des Tüchtigen. Da kannst du irgendwann nix mehr machen und nur verzweifeln. So ist halt auch Fußball!! Ein echt beschissener Start in die Rückserie - diese wird für einige Teams noch spannender als vor einer Woche - aber es ist auch noch nix verloren.
Der Schock sitzt noch ziemlich tief. Das, was wir vom Teutonen-Team im Nachholspiel am Donnerstagabende gesehen haben, war einfach "unfassbar schlecht". Fußballspielen werden sie nicht innerhalb
weniger Tage verlernt haben. Aber die Einstellung zur Laufbereitschaft, zum Zweikampfverhalten und die Passsicherheit waren einfach nicht vorhanden. Keine Wachheit, keine Frische - irgendwie mit
50% durchs Spiel mogeln - und dann mal schauen, ob das reicht. Minimalistisch. Es hat NICHTG gereicht! Und wird es auch zukünftig nicht. Es waren insgesamt zu viele negative Extreme im
Spiel.
Es begann beim Warm-up! Da war schon zu sehen: es fehlt etwas im Kopf. Kein Fokus, keine Körperspannung. Den Gegner zu leicht genommen oder zu schwach geredet? Das könnte auch eine Rolle gespielt
haben. KEIN Gegner ist leicht, schon gar nicht, wenn dieser ähnlich wie Hohen-Neuendorf mit 90 Minuten Kampfgeist und Energie uns auf die Füße tritt. Ja, wir gingen auch zu schlampig mit unseren
Chancen um. Es waren einige vorhanden und der gegnerische Torwart hatte auch einen grandiosen Tag. Und ja, viele Schiri-Entscheidungen taten ihr Übriges, um das Spiel in Richtung
"Hohen-Neuendorf" zu lenken. Zwei Freistöße vom Gegner, zwei Gegentore - so sieht Effizienz aus. All das ist aber kein Grund, um mit dieser Einstellung in eine Spiel zu gehen. Die Mannschaft muss
sich an die eigene Nase fassen. Und das ziemlich kräftig. Sie entscheiden, wo sie am Ende der Saison landen wollen. Dazu gehört auch eine richtige Selbsteinschätzung jedes Einzelnen. Und die
andern sind NICHT schuld. Keiner ist ein Star und eine schöne Aktion macht noch keinen Spieler zum "man of the match". Nehmt dieses Spiel als Warnschuss für die restlichen Spiele!! Wie ein Spiel
aufgebaut und gespielt werden soll, das habt ihr in den Spielen davor gezeigt. Macht nichts anderes. Einfach, handlungsschnell, spritzig, geduldig und fleißig sein.
Nachdem im Testspiel gegen das Herrenteam des Bredower SV (5:1 gewonnen) schon wieder sehr gute Spielansätze zu erkennen waren, war das heutige Spiel eine nochmalige Steigerung. Das waren 60 Minuten fast makelloser Fußball - zumindest war dieser so, wie wir uns das vorstellen. Die Mannschaftsteile funktionierten untereinander sehr gut. Es wurde mit der nötigen Passschärfe und auch Genauigkeit agiert und vor allem: auch aus der Viererkette heraus mit etwas Geduld. Zumindest so lange, bis sich ein Passweg auftat. Nichts Überstürztes. Der Weg nach vorne durch das Mittelfeld gelang schnörkellos, ballsichernd, schnell handelnd und in Vorwärtsbewegungen. Die Offensivabteilung setzte das I-Tüpfelchen und brachte die Neuköllner Abwehrreihe mit unfassbar geilen Bällen ein ums andere Mal ins Schwitzen. Ein absolut souveräner Auftritt! Nach 20 Minuten stand es 3:0 , bis zur Pause hieß es 4:0. GW Neukölln versuchte irgendwie mitzuspielen, kam aber erst in Halbzeit zwei nach einigen Wechseln bei Teutonia etwas besser ins Spiel. In der Nachbarstaffel sind sie eine von 5 Mannschaften, die fast punktgleich um den zweiten Aufstiegsplatz kämpfen. Im Staffelvergleich würde ich sie bei uns eher im Mittelfeld einordnen.
Für uns war dieses Testspiel ein gutes Zeichen, dass die Köpfe zum Rückrundenstart wieder richtig funktionieren (können) und das Team selbst das Gefühl und die Sicherheit für die richtigen
Spielzüge wiedererlangt. Diese 60 Minuten merken, merken und nochmals merken!!!
"Alles andere wäre Quatsch" - wie Trainer Lilge gerne in vielen Lebenslagen zu sagen pflegt.
Wir hatten eine kleine Vorahnung - man kennt ja seine Pappenheimer. Auf das Spiel gegen Hertha freuten sich alle. Das Team stand im Fokus und ein paar Tage später ......beim Ligageschäft und bei
einem Gegner aus den unteren Regionen.....Pustekuchen. Genau das Gegenteil. Unpünktlich, die Nacht etwas länger werden lassen, flappsig und übermütig, einfach fehlende Disziplin und fehlender
Fokus!
So schadet man nur dem Team, sich selber auch und die Ziele werden gefährdet. Mit einfach "weglächeln" ist das nicht getan. Insofern fielen klaren Worte von Trainer Lilge.
Nun denn, zum Spiel. Die ersten 45 Minuten vergessen wir mal. Teilweise furchtbar, trotz einzelner Bemühungen. Zum Glück brachten uns Wehbi und Sener in Front (2:0). Von einer kompletten
Spielkontrolle kann man aber nicht sprechen. Wir ließen zwei, drei gute Gelegenheiten zu (tolle Paraden von Ünlü), die deutlich höhere Willenskraft und Laufbereitschaft lag bei Friedrichshain. In
der Pause hatten es dann auch alle kapiert. Und "wach" waren mittlerweile auch alle.
"Rubys Brother" Andrew Dewitz erhöhte kurz nach der Pause zum 3:0, dann Ackerschweski wieder mal mit einem 30-Meterfreistoß sowie Luitpold Konta zum 5:0. Gegen Ende traf mit zwei wuchtigen
Fernschüssen zum 6:0 und 7:0?? Laut Pasic hat niemand die letzten beiden Tore gesehen?! Und diese sind auch gar nicht gefallen?! Also sollten wir auch nicht darüber reden. Herr Wurzbacher könnte
jetzt einiges entgegenbringen, lassen wir das mal.
Meistens spielen wir Sonntags, dann macht Freitagabend Bambule bis in die Morgenstunden. Samstag dann mit Disziplin und früher ins Bett. Und wenn wir Samstags spielen, dann könnt ihr nach dem Spiel eurem Drang freien Lauf lassen. Plant und reguliert euch so.
Und nochmal: bei "mit weniger als 100%" zum Spiel und auf dem Platz - und wenn man das dann auch noch im Verhalten sieht - dann ist das mangelnder Respekt gegenüber dem Team und pure Ignoranz der gemeinsamen Sache, für die der Rest des Teams antritt. "Kumpelanscheißer" haben wir früher gesagt. Und das ist eigentlich keiner im Team. Nur ab und zu zu überheblich und zu übermütig und damit sammelt man in der Außenwirkung auch meist nur Minuspunkte. Das kriegt ihr hin!!!!
Stolz erhobenen Hauptes darf sich Teutonia aus der Berliner Pokalrunde verabschieden! In Anbetracht, dass dieses Nachholspiel für uns nicht gerade zum günstigsten Zeitpunkt stattfand, präsentierte sich unser Team gegen ein Top-Team der deutschen U19 Bundesligen (Hertha BSC = aktuell BL Tabellenführer der Bundesliga Nordost) ausgezeichnet. Irgendwelche Vergleiche zu ziehen wäre anmaßend, denn der Unterschied zwischen diesen "Fast-Profis" und uns Amateuren war doch deutlich zu sehen. Ja, auch schön anzusehen, denn jeder sollte erkannt haben, was höherklassigen Fußball ausmacht und wie dieser gemeinsam gespielt wird. "Ins Spiel reinarbeiten, keine taktischen neuen Dinge und Schritt für Schritt bestimmte Ziele in den 90 Minuten verfolgen", so die Ansage von Trainer Lilge. In der ersten Halbzeit klappte das sehr gut. Wir standen gut und allzu viel ließen wir für Hertha BSC nicht zu. Und: ab und zu ein paar Nadelstiche bzw. Torabschlüsse sprangen auch dabei raus.
Natürlich war klar, dass wir das Tempo irgendwann gar nicht mehr mithalten können. Nicht nur die individuelle Klasse von Hertha war ausschlaggebend, sondern insbesondere der enorme Physisvorsprung und das Spieltempo machten uns so viel zu schaffen, dass man den Kasten trotz toller Paraden von Ünlü nicht mehr dicht halten kann. Gewünscht hätten wir uns wie vor zwei Jahren ein Törchen. Als Belohnung für die tolle Leistung. Sollte aber am Ende nicht sein. Nichtsdestotrotz darf jeder aus der Mannschaft stolz auf sich und das Team sein, dieses Spiel in seinen Lebenslauf schreiben und vor allem als Motivation für die anstehende Rückrunde nehmen.
Die eigentlich harten Aufgaben folgen im Tagesgeschäft - in der Liga. Da müssen wir uns behaupten. Ich als Spieler würde mir das Spiel von Hertha durch den Kopf gehen lassen und "lernen". Neben der Laufbereitschaft war es ein 1-2-Ballkontaktspiel, super erste Kontakte, ein genaues und scharfes Passspiel und auf den letzten 30 Metern auch mal eins gegen eins und insbesondere in der zweiten Halbzeit scharfe Pässe und Flanken von den Außenbahnen in den 16er. Also theoretisch und praktisch seid ihr nicht sooo weit weg davon. Alles gut und "stark Männer", bleibt bloß auf dem Teppich und werdet ja nicht überheblich - das können wir nicht leiden - arbeitet für das nächste Spiel und für das eigentlich ganz große Ziel! Ihr wisst schon. Das Ding mit dem Geschichtsbuch.
Mit besten Genesungswünschen für "Manni" wurde dieser 1. Platz ihm gewidmet!! Danke ans Team!
Sonntagnachmittag nach Velten - Hertha spielte parallel, Bayern etwas später - es hätte für uns auch ein schöner Couchnachmittag werden können. Die Jungs wollten und sollten aber spielen. Nach dem guten Abschneiden beim Hallenturnier in der letzten Woche hatten wir dieses mal nicht ganz so starke Teams vor der Brust. Im Schnitt Landesklassenniveau und mit RSV Eintracht einen Brandenburgligisten. Nach den ersten Vorrundenspielen gegen SC Oberhavel und Brieselang - die beide gewonnen wurden - standen wir kurz vor "Turnierende": Trainer Lilge war einfach nur genervt von der Überheblichkeit und Arroganz in der Spielweise, die keinen guten Fußball hervorbrachte.
Im Spiel gegen VFB Hermsdorf (unentschieden) wurde es etwas besser und wir gingen als Gruppenerster ins Halbfinale. Dort wartet RSV Eintracht (Brandenburgliga), die wir schon vom letzten Hallenturnier kannten. Und endlich - geiler Hallenfußball - mit einer Souveränität und mit schnellen Kombinationen - am Ende hieß es 4:0 für Teutonia und ab da sahen uns alle Zuschauer schon als Turniersieger. Da war aber noch der TUS 1896 Sachsenhausen. Mit einer Scharr von Anhängern und einem Phil Collins als Dauerdrummer. Die zehn Finalminuten beherrschten wir, schafften es aber trotz einiger sehr guter Abschlüsse nicht, den Ball im 5-Meterkasten unterzubringen. Im Neunmeterschießen glänzte mal wieder Onur Ünlü: zwei tollen Paraden, Enes Sener durfte das letzte Ding einhauen. Sieg und absolut verdient!
Verdient war auch die Wahl des besten Spielers: unser Hussein Wehbi!! Seine vielen Treffer brachten ihn früh ins "Radio" - wie eine Art Dauerwerbesendung: Tor durch Nr. 26 Hussein Wehbi.
Die nächste Freude wartet am Mittwoch auf uns. Freude deshalb, weil man als Spieler auch mal gegen die "Profis" spielen möchte. Wir haben die U19 von Hertha BSC zu Gast. Pokalspiel!! Was für ein Los. Sehr wahrscheinlich absolut chancenlos, aber eine "gute Figur" und Anerkennung kann man sich hier dennoch holen.
Die Testfahrt durch die U19-Brandenburgliga geht weiter. Nach den gestrigen Hallenmasters ging es heute nach Babelsberg. 22 Mann an Bord, Spielzeit für alle. Eine historische Anreise durch Wannsee/Potsdam - für alle die sich wie Trainer Lilge auskennen - und als Ziel ein hervorragender, großer Kunstrasenplatz.
Schnell wurde klar, dass sich zwei völlig verschiedene Spielideen gegenüberstanden. Teutonia mit Ballbesitz- und Aufbaufußball, Babelsberg im Mittelfeldpressing und nur auf Ballverluste wartend
und dann schnell mit 5 Mann in die Tiefe. Teutonia versuchte sich, scheiterte aber immer wieder in der eigenen dritten Reihe oder der hervorragende Keeper parierte. Babelsberg nahm dagegen die
Fummelgeschenke an und drückte 3x den Ball in unser Netzt, der vierte Treffer gelang durch einen Eckball. So stand es dann am Ende 4:0 - eigentlich unglaublich. Aber ehrlich: dieser Warnschuss
kommt zur rechten Zeit. Denn: bei vielen Spielern merkt man gerade wieder die "Einzelaktionsdominanz" mit oft auch falschen Entscheidungen. Was heißt das? Die Spieler drehen sich mit dem ersten
und zweiten Kontakt ins 1:1 - anstatt sich in eine mögliche Passrichtung zu drehen (Körper zwischen Ball und Gegner). Wenn es gelingt, dann sieht es gut aus, wenn nicht, dann wirds brenzlig,
insbesondere im Zentrum. So auch heute. Alles eine Kopfsache und es muss wieder klar sein: die Ballgeschwindigkeit in Verbindung mit der richtigen Raumrichtung und dann noch passsicher - das ist
die wirkungsvollste Waffe im Fußball. Also: geradlinig und einfach bleiben, Mitspieler suchen und dann ab und zu die Situationen mit eigenen Kreationen ergänzen.
Optimierungspotential hatten wir heute auch in unserer dritten Reihe. Zu viele schnell Ballverluste und zu wenig "Entgegenkommen". Das "Weglaufen" in die Tiefe war oft sehr durchschaubar. Wenn
man mit Aufwand im Aufbauspiel so weit kommt, dann darf der Ball nicht gleich wieder weg sein. Dann beginnt erst die richtige Angriffsphase auf den 16er und der ein oder andere Spieler muss auch
nachrücken können.
Optisch waren wir überlegen. Babelsberg hatte keine einzige herausgespielte Chance, wirkte aber kompakter, zweikampfstärker und mit einer klaren Spielidee, die heute mit einer gnadenlosen Effizienz aufging.
Hallenturniere für U19 Teams - es gibt sie noch. Selbstverständlich haben wir die Einladung vom Oranienburger FC Eintracht angenommen. Macht ja auch Spaß. Und die MBS Arena bietet dafür einen tollen Rahmen. Und: die Besetzung des Turniers war stark: nur Verbandsligisten - wir als einzige Landesliga-Mannschaft. Unsere Gruppe mit Oranienburger FC, Stahl Brandenburg und SC Borsigwalde beendeten wir mit dem ersten Platz. In der anderen Gruppe kämpften SV Falkensee-Finkenkrug, FSV Bernau, Frohnauer SC und SV Empor Berlin um den Halbfinaleinzug. Wir erwischten im Halbfinale FSV Bernau. 2:2 nach regulärer Spielzeit und im 9- Meterschießen fehlte dann ein Treffer. Im kleinen Finale konnten wir gegen den Oranienburger FC aber wieder überzeugen (3:1) und beendeten das Turnier mit dem dritten Platz. Tolle Leistung und wir hoffen, den Teilnehmern hat es Spaß gemacht. Besten Dank auch den Oranienburger FC Eintracht für die Einladung.
Morgen (Sonntag) gehts dann wieder weiter mit "Outdoor". Testspiel in Babelsberg. Fit machen für die Rückrunde und in einen Rhythmus kommen. Hier und da gibt es ein paar Ausfälle und Verletzungen. Auch im Trainerteam. Stürmertrainer "Manni" geht für ein paar Wochen ins Krankenhaus und dann zur Reha. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute und besten Heilungsverlauf. Toi, toi, toi. Aus dem Betreuerteam ist "Jule" in den letzten Zügen vor der Geburt, Trainer "Joschi" vergnügt sich in Schkeuditz und selbst ich bin in den nächsten Wochen nur "einbeinig" unterwegs und keine große Hilfe. Für Headcoach Lilge und Betreuerin Steffi gerade kein optimales Umfeld. Egal, auch das geht vorbei und die Jungs/das Team sind großartig - sie werden es mit viel Disziplin und Eigenverantwortung richten.
2024 - das könnte ein ganz besonderes Jahr für unsere U19 werden. Um so mehr freuen wir uns, einige Neuzugänge und Altbekannte im Kader begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen!!
Die Hinrunde wurde noch nicht ganz beendet, 3 Ligaspiele und ein 1x Pokalspiel sind noch vor Beginn der Rückrunde zu absolvieren. Also ein volles Pflichtprogramm im Januar und Anfang Februar. Und wie fast immer bei uns: mehr "testen" und viel "spielen" als nur trainieren. Der heutige Auftakt gegen RSV Eintracht (7ter in der Brandenburgliga) war ein guter Anfang und die Erkenntnis: es gibt sie noch - die Automatismen und die Kombinationsfreude. Haken dran und "alle gut gemacht". Ende letzten Jahres mussten wir nach der wetterbedingten Pause kurz daran zweifeln. Pausen hinterlassen oft eine Wundertüte. Positiv wie negativ.
Heute trafen sich zwei Mannschaften auf technisch und spielerisch gleichem Niveau. Nach 20 Minuten wurden wir dann aber doch etwas überlegender, spielbestimmender und zwingender. Die 3:0 Führung nach 60 Minuten war verdient, mit etwas mehr Spielglück wäre mehr drin gewesen. Nach den vielen Einwechselungen und Positionswechseln ging unserem Spiel die Sicherheit und Struktur verloren. Nicht schlimm. RSV Eintracht gelangen die Anschlusstreffer und letztendlich in der 90. Minute sogar noch der Ausgleich. Schön, dass das Spiel stattgefunden hat. Der Platz war etwas "glitschig" und nicht alle Spieler kamen damit zurecht. Dennoch: keine Verletzten, die ersten Wettkampfzeiten für die Spieler und eine absolut faire Begegnung. Soooo gehen Testspiele. Weiter so.
Dass es eine schwere Aufgabe werden wird, das war uns schon klar. Zwei Wochen Pause ohne richtiges Training und dann am offiziell letzten Spieltag noch nach Friedrichshagen zum Auswärtsspiel! Ein unbequemer Gegner mit guten Ergebnissen gegen die Spitzenteams. Die ersten 45 Minuten waren zum einen nicht ganz überraschend, anderseits aber auch zum Kopfschütteln. Teutonia verlor fast 80% der Zweikämpfe, keine Überzeugung in den Spielaktionen, eine Menge Ungenauigkeiten, Laufspiel mit dem Ball anstatt Kombinationsfussball und viel Gezeter mit Gegner und dem Schiri. Friedrichshagen zermürbte uns: mit nickeligen Zweikämpfen und versteckten Foulspielen, offensiv eher auf Konterspiel ausgelegt und mit einer sehr disziplinierten Defensivabteilung. Der 0:1 Rückstand nach 15 Minuten war nicht ganz unverdient. Ein verdeckter Schuss aus 16 Meter. Aus einer unseren wenigen Offensivaktionen im 16er entsprang ein Handelfmeter (40.). Wehbi verwandelte sicher zum 1:1 Ausgleich, mehr Erwähnenswertes gab es nicht bis zum Halbzeitpfiff. Teutonia nahm sich mehr vor, aber so richtig zündete der Funke auch nicht in Halbzeit zwei. Ja, etwas mehr Einsatz - Spielfreude und offensive Intelligenz = Fehlanzeige. Erst ein Freistoß aus 30 Meter!!! in der 75. Minute vom überzeugenden Ackerschweski drehte das Spiel zu unseren Gunsten. Und am Ende der Spielzeit - welch eine Überraschung für unsere fußballmüden Augen - kombinierten sie doch mal schnell und gezielt. Guter Fußball in den letzten 5 Minuten, der durch Uhl und Dewitz ein Ergebnis hinzauberte, was dem Spiel eigentlich nicht gerecht wurde. Aber dennoch gut zu wissen und die Hoffnung, dass die richtigen Lösungen im Kopf während der kurzen Winterpause hängen bleiben könnten.
Denn: im neuen Jahr geht es zügig weiter. Am 04.01.24 ist Trainingsauftakt. Drei Nachholspiele ab dem 21.01.24 warten auf uns, dazwischen das Highlight im Pokal gegen Hertha BSC (die spielen heute im DFB-Pokal gegen Schalke 04) und davor - Mitte Januar - etwas Spaß bei zwei gut besetzten Hallenturnieren.
Apropos Hallensport - hier ein Programmhinweis: mit Lin Dan Lilge, Yang Yang Souchard und Park Joo-bong-Schmidt haben wir wohl die berühmtesten und erfolgreichsten Badmintonspieler aller Zeiten in unseren Reihen! Wir sind gespannt, wer aus unserem Nachwuchsteam diesen drei Granaten annähernd das Wasser reichen kann. Heute um 16:30 Uhr steigt das Spektakel in der Brandenburghalle in Seeburg. Aufgrund des großen öffentlichen Interesses und dem Presseandrang bitten wir um rechtzeitige Anreise. Ein paar Karten gibt es wohl noch an der Tageskasse. Viel Spaß und ein frohes Fest.
Aus tabellarischer Sicht wohl ein Pflichtsieg. Aber genau diese Spiele sind gefährlich und die Stolpersteine. Nicht mit Ruhm bekleckert, ein Gegner, der lange Zeit die Räume eng machte und ab und zu mit Kontern gefährliche Momente setzte - so das Gesamtbild am Ende der 90 Minuten. Wenn man nicht selbst zwei, drei Tore Vorsprung hat, dann kann solch ein Spiel auch mal nach hinten los gehen. Die Tore fielen einfach nicht. Richtig klare Chancen gab es anfangs auch sehr wenige - trotz klarer Überlegenheit. Erst kurz vor der Pause kam die Erlösung durch Dewitz. Die Führung musste ausgebaut werden. Irgendwie kann man sich immer einen Standard bzw. einen Gegentreffer einfangen. Nach 20 Minuten in der zweiten Halbzeit war es geschafft. Wehbi (2:0/57.) sowie Ackerschewski (3:0/65.) per Freistoß lösten endlich die Verkrampfung im Spiel. Das 4:0 (77./Wehbi) war dann die Folge weiterer guter Chancen und ein Nachlassen bei den Lichtenbergern.
Ganz zufrieden dürfen wir dennoch nicht sein. Aktuell ist uns viel Pass- und Spielexzellenz verloren gegangen. Die spielerische Disziplin hinkt etwas. Das Positions- und das Laufspiel ohne Ball wird sehr minimalistisch und nur temporär umgesetzt. Vielleicht 30- 40 Minuten. Da fehlt wieder was an den 100%. Kein Grund die Köpfe hängen zu lassen. Im Team sind nicht immer alle gleich gut drauf. Formtiefs und äußere Umstände gehören dazu. Die Lösung liegt wie immer in der Disziplin. Sich selbst auf das Richtige und die Basics fokussieren! Bringen wir erstmal wieder die Pässe vernünftig an den Mann und stellen/laufen wir dahin, wo wir sein sollten. Nichts Spektakuläres. Einfach bleiben, handlungsschnell und immer beweglich!
11.11. um 11 Uhr 11: vielerorts der Beginn der närrischen Zeit. Während sich ein Teil des Trainerteams (Lilge/Souchard) den Schlaf aus den türkischen Sommernachtsträumen rieb, beschäftigten sich Menzel/Schmidt mit der Frage, welche Narren und Jecken die große Kappe für das Spitzenspiel in der Startformation aufsetzen sollten. Es stehen viele Gute zur Auswahl - wer schunkelt aktuell am besten? Sprüche kloppen können sie alle! Es waren gerade mal 30 Sekunden vergangen, da dachten wir schon, dass uns unsere Defensivabteilung wirklich zum Narren halten wollte?! Eine unfassbare Fehlerkette bei den ersten Kontakten. Es stand 1:0 für Marienfelde. Nervosität? Eher nicht. Wie sich rausstellte, das Vorzeichen für das gesamte Spiel - bei beiden Mannschaften. Irgendwie sind in den letzten Jahren die Teppichhändler in Marienfelde anscheinend immer vorbeigefahren. Ein plattgetretener Kunstrasen aus den 80ern, leicht feucht und Spielgeräte, die eher aussortierten Flummis aus den benachbarten Kindergärten glichen. Die Kugel hoppelte über den Platz, die Spieler kamen fast alle nicht richtig damit zurecht. Kombinationsfußball = Fehlanzeige. So wurde es ein Spiel mit "langen Bällen" sowie "Pressing und Gegenpressing". Nicht schön für alle die, die da "draußen" ein Spitzenspiel sehen wollten. Es dauerte dann auch etwas mehr als 30 Minuten, bis wir unsere erste gute Aktion platzieren konnten und die der stark aufspielende Dewitz verdient vollendete. Halbzeit zwei - Teutonia deutlich überlegen! Das Spiel wurde insgesamt nicht großartig besser, aber wir waren mehr am Drücker und erspielten uns ein paar sehr gute Chancen. Von Marinefelde habe ich nur eine nennenswerte Offensivaktion im Kopf. In der 72. Minute erlöste uns wieder Dewitz, der auf Vorlage von Huthmann seinen ganzen Willen zum Sieg im Abschluss reinpackte. Erleichterung, Riesenfreude ....Helau und Alaaf. Ein "schmutziger Dreier" - wie man oft sagt. Aber verdient und vor allem durch die Mentalität getrieben, wenn es spielerisch mal nicht so richtig klappt. Und das in einem Umfeld, welches man wirklich als "fünfte Jahreszeit" bezeichnen kann. In Marienfelde ist/war halt alles anders und ungewohnt.
Die türkischen Sommernachtsträume von Lilge/Souchard gehen jetzt noch 5 Tage weiter, werden intensiver - dank einer Mannschaft, die an sich glaubt, die Charakter und Talent vereint. Danke Männer!
Seid aber gewarnt. "Von oben" sind jetzt alle Spiele gespielt. Die kommenden Gegner ergatterten eine Menge Achtungserfolge bei den führenden Teams. Sparta Lichtenberg (nächste Woche) mit einem Unentschieden bei Fortuna Biesdorf und nur einer knappen Niederlage beim Köpenicker FC. Es ist genau wie beim JFC: gute Teams, die Punkteausbeute und Platzierung sagen wenig aus! Es gibt also noch genug Arbeit, keine Selbstläufer und absolut KEIN Grund nachzulassen. In erster Linie verliert man oft nur gegen sich selbst - im Kopf!
Puuuuh. Das ging nochmal gut. Mit einer deutlichen Steigerung in den zweiten 45 Minuten drehte Teutonia das Spiel. Verdient? Ja, aber mit viel Anerkennung auch für das Team von JFC. Unseres Erachtens das bisher spielerisch beste Team in der Liga. Da steckt viel Talent und viel Sicherheit in den Spielzügen. Dann gibt es noch: "Fressen oder gefressen werden". Das entscheidet sehr oft über Sieg oder Niederlage. In den ersten Minuten zeigte sich bei Teutonia schon eine gewisse Nach- und Durchlässigkeit. Trotz der frühen Führung durch Wehbi bekamen wir das Spiel in den ersten 45 Minuten nie richtig in den Griff. JFC gewann fast 80% der Zweikämpfe, wir liefen oft nebenher und schauten zu. Wir waren nicht drin im Spiel! Ein fragwürdiger Elfmeter - den der JFC-Trainer als Geschenk anerkannte - führte zum Ausgleich (23.). 10 Minuten später fängt man sich einen Fernschuss und muss dann in der zweiten Halbzeit dem Rückstand hinterherrennen:
Ein echt starker Auftritt von Teutonias U19!!! Vielleicht sogar das beste Spiel in den letzten Wochen: voll im Fokus, viel geredet, intensiv in den Zweikämpfen, Disziplin in den Positionen und sehr oft handlungssschnell beim Passspiel und den Offensivaktionen. Das machte Spaß zuzugucken. Unser Gegner Fortuna Biesdorf war sichtlich überrascht und hätte nach der Tabellensituation ein spannenderes Spiel erwartet. Wir eigentlich auch. Aber unsere Männer waren heute richtig gut drauf. Endlich da, wo wir sein und wie wir spielen wollen. Unsere Defensive um Pasic, Uhl, Sener und Huthmann ließen heute nur eine einzige Chance zu. Großartig! Im Mittelfeld findet Siakaljo wieder zu alter Stärke und mit Moussawi und Konta passte das gemeinsame Arbeiten hervorragend. Offensiv fehlte zwar Kapitän Ackerschewski, seine Passmänner um Dewitz, Ghulami, Amiri und Wehbi ließen keine Zweifel aufkommen, dass es auch mal ohne ihn gehen kann. "Viel Spaß in London und noch einen schönen 18ten Geburtstag, Phelan!". Sechs schöne Geschenke von der Mannschaft für die Geburtstagskinder - u.a. auch für Manni, den Stürmer-Trainer. Das Spiel ist schnell erzählt. Es gab keine Schwächephasen - wie in den letzten Wochen. Die Spieler von der Bank brachten sich nahtlos ein. Schon nach 20 Sekunden hätte der Führungstreffer fallen können. Wehbi und Amiri brachten uns verdient mit 2:0 in Führung (24./29.). Dann folgte eine irrwitzige Elfmeterentscheidung für Biesdorf. Neben dem Gegentreffer musste auch Trainer Lilge das Feld räumen. Das steckte die Mannschaft sehr gut weg. Nach einem klasse Angriff und drei Minuten später erhöhte Amiri wieder auf 3:1. Der Start in die zweit Halbzeit lief noch besser. Eine Minute waren gespielt und Wehbi netzte zum 4:1 ein. Da passte heute einfach alles. Konta und Loncar (mit dem Schlusspfiff) drehten das Ergebnis hoch - es wäre auch noch mehr drin gewesen.
Was machte Biesdorf? Sie versuchten es. Immer wieder und auch intensiv. Es reichte meist nicht. Die wichtigen Zweikämpfe gingen an uns, unsere Offensivaktionen waren zwingender. Das merkt ein Gegner irgendwann auch im Kopf. Das war ein offizielles Spitzenspiel! Uns hat man vielleicht auch etwas unterschätzt. Nun sind wir in der Tabelle oben mit drin. "Favoriten ärgern und oben mitspielen" - so der Plan. Das wird eine spannende Saison. Alle von oben werden noch Punkte liegen lassen. Am Ende werden die Mannschaften ganz oben auf dem Treppchen landen, die kontinuierlich auf hohem Niveau, mit viel Disziplin und Ausdauer ihr Ding durchziehen. Schauen wir mal. Das heutige Spiel ist Benchmark für alle anderen Spiele. Nach dem Meckern in den letzten Berichten gibt es heute viel, viel Looooob!!!
Bei uns kriegt man jede Menge Tore zu sehen. Schön für die Zuschauer. Das ist ja auch unsere offensive Grundidee. Leider landen zu viele Kunstlederkugeln auch bei uns im Netz. Am Ende reicht es - fast immer - wenn man mindestens eins mehr schießt als der Gegner. Nun gibt es Spieltage, an dem der Chancentod mitspielt. Oder die Chancenanzahl nicht ausreicht. Dann wird es eng. Hinten eine Null wäre dann mathematisch die Lösung. Die heutige Vorgabe bei Berolina Mitte war dann auch nur: "Zu Null, Männer". Der Rest ergibt sich aus dem Spiel. Ja, es hätten ein paar Tore mehr sein können, dennoch: zwei, drei Leichtsinnigkeiten im Defensivverhalten und ein zu offensives nach vorne Rennen brachten uns wieder mal um das eigentliche Ziel. Nach 30 Minuten stand es bereits 0:5. Eine klare Sache für die restliche Stunde. Viele Einwechselungen und auch Positionswechsel - Spielzeit für alle. Im Aufbauspiel wurde es zeitweise zu einfältig, kopflos, ohne Geduld und Übersicht. Kann man als Spieler irgendwie verstehen. Vorne gab es ja auch Chancen für den schnellen Erfolg. Nichtsdestotrotz: so wollen wir das eigentlich nicht machen.
Nun gut. Dran arbeiten und wieder in den Fokus rücken, wieder klar werden bei den Laufwegen und den kurzen Kontaktzeiten. Am Sonntag haben wir Fortuna Biesdorf zu Gast. Da muss es dann funktionieren.
Nein, es gab keine Elfmeterschießen. Das Ergebnis stimmt so, wie es da steht. Stralau traf 5x und es reichte am Ende nicht für das Weiterkommen. Wir trafen 7x und haben dabei die zwei, drei Geschenke gerne angenommen. Es gibt nichts zu Beschönigen. Unser Spiel war weitestgehend ohne Ausstrahlung, ohne Spielmuster und mit einem unterirdischem Zweikampfverhalten. Vielleicht haben einige das Spiel auch zu leicht genommen. Zu überheblich, nicht fokussiert. Ja, es kamen sehr viele Spieler zum Einsatz, die in den letzten Wochen durch Trainingsrückstand weniger gespielt haben, aber die haben sich so weit es ging gut reingehangen. Die schnelle 0:2 Führung durch Wehbi und Dewitz nach 14 Minuten tat ihr Übriges. 5 Minuten später stand es aber 2:2. Unfassbar. Erst ein Straulauer Eigentor und Ackerschewskis 2:4 brachten vor der Pause noch etwas Ruhe rein. Uhl und der sehr fleißige Dewitz erhöhten bis zur 52. sogar auf 2:6. Das Ergebnis passte. Viel mehr auch nicht. Die letzten 20 Minuten erinnerten uns wieder an Köpenicker FC. Wir bekamen noch drei Gegentreffer!! Wir wollten anscheinend nicht mehr dagegen halten - oder konnten es auch nicht. Zum Glück hatte Wehbi zwischenzeitlich auf 3:7 erhöht. Ansonsten wäre es in der Nachspielzeit nochmal spannend geworden. Nun gut. Eine Runde weiter. Das zählt erstmal. Straulau (Bezirksliga) präsentierte sich sehr gut und wird in der Liga sicher oben dabei sein - wenn nicht sogar Aufstiegskandidat Nummer 1.
Übermut tut selten gut - und Hartmut hatte Wut - nicht nur gut aussehen und für die Galerie spielen, grrrr. So, vorbei. Apropos gut aussehen. Jule hat einen rausgehauen und euch mit schicken Langarm-Warmmach-Shirts ausgestattet. Besten Dank dafür!!! So was muss man sich auch verdienen! Durch Einsatz und Disziplin. Macht es beim nächsten mal einfach wieder besser.
Dirk Maramsky und Erol Özkök leisten mit ihrem Team Großartiges für unseren Bezirk. Nicht nur Schlösser, Schlüssel, Türöffnungen und Montagen rund um die Uhr - nein - auch das unermüdliche Engagement zur Corona-Zeiten ist uns noch geläufig. Mit uns gemeinsam haben sie die "großen Tore". Auch da gehen sie ran. Zwar etwas andere große Tore - aber wir netzen dort die Dinger ein. Dafür brauchen wir Bälle und keine Schweißgeräte. Der Schlüsseldienst hat auch das erkannt! Wir bedanken uns für die Unterstützung und die vielen neuen "Arbeitsmittel" und hoffen, dass wir damit die verschlossenen Tore leichter öffnen werden. Euch viel Erfolg und nochmals besten Dank. An alle anderen: falls ihr nachts nach einer Selter-Nacht mal den Schlüssel vergessen habt - die Nummer steht oben!!
Vorab einen besten Dank an "Schulle" von der Ü32 für das Mannschaftsbild. Gut gestellt und gut geknipst.
Das Knipsen danach war dann nicht mehr ganz so dolle. Nicht von ihm, eher von unserer Offensive. Sicher: etwas Pech und ein gut aufgelegter Staakener Torwart in der ersten Halbzeit verhinderten ein höheres Ergebnis - dennoch fehlte oft die Zielstrebigkeit im Abschluss. Insgesamt aber eine gute Leistung mit einer guten Einstellung vom Team und am Ende ein mehr als verdienter Erfolg.
Der 0:1 Rückstand in der 23ten Minute (Freistoß aus 20m) stellte das Spiel erstmal auf den Kopf.
Kurzes Schütteln, eine Minute später korrigierte Wehbi den Faupas. 1:1. Bis zur Halbzeit hatten wir alles im Griff, die Chancen wurden wie gesagt vom gut aufgelegten Staakener Keeper oft zu Nichte gemacht.
Erst in der 43ten gelang Dewitz der Führungstreffer.
Die zweite Halbzeit begann etwas nachlässiger - aus Teutonensicht. Keine größere Gefahr, aber das "Nachlegen" verpuffte immer wieder am "Pfosten" oder am "einen Schritt zu spät". Staaken präsentierte sich stark, besonders über die linke Seite. Es war nicht ganz so einfach. Sie konterten zwischenzeitlich gefährlich. Erst in der 69ten gelang Sener die 3:1 Führung. Meta erhöhte in der 79ten zum 4:1, mehr sollte trotz weiterer Chancen nicht herausspringen.
So oder ähnlich laufen jetzt alle Spiele. Ein Geduldsspiel mit vollem Einsatz, wenig eigene Fehler machen, den Gegner zu Fehlern zwingen und vorne die Dinger zielstrebig einnetzen.
Am Donnerstag haben wir Westend zu Gast - ein Testspiel - bevor es dann am Sonntag nach Stralau in die erste Runde des Nike-Youth-Cup geht.
Viele Fußballweisheiten schwirren durch die Lande. Eine davon: Charakter schlägt Talent. Eine andere (von mir): Fußball ist pure Physik (Energie, Geschwindigkeit, Raum, Zeit etc.) des Balles und der Spieler und kein Schach! Talente können diese physikalischen Eigenschaften leichter ausfüllen. Aber ohne Charakter und Eigenantrieb wird das auch nix:
Und wieder das gleiche Gefühl.....eine gefühlte Niederlage und 2 Punkte verschenkt. Wie am letzten Wochenende. Puhhh, das brauchte ein paar Stunden, um das sacken zu lassen.
10 Uhr am Samstagmorgen in Köpenick an der Wendenschloßstraße bei herrlichem Sonnenschein, ein großer Rasenplatz, insgesamt sehr gute Voraussetzungen für ein tolles Landesliga-Spiel. Die Zuschauer bekamen einiges geboten und das bessere Ende dann auch noch für die Heimmannschaft.
Die Köpenicker - Verbandsligaabsteiger und willens den Wiederaufstieg zu erreichen - präsentierten sich als Mentalitäts- und Laufmonster. Teutonia insgesamt mit der etwas besseren Spielanlage und so kippten die Spielsequenzen hin und her. Ein frühes Tor von Dewitz in der 4 Minute war ein guter Start für Teutonia. Zehn Minuten später wurde dieser durch einen Doppelschlag (das 1:1 ein unglückliches Eigentor) zu Nichte gemacht. Köpenick bekam 20 Minuten Oberwasser. Kurz vor der Pause bekamen wir eine Elfmeter zugesprochen, den Wehbi sicher verwandelte (2:2). Psychologisch für die zweiten 45 Minuten besser für uns. Köpenick begann wieder extrem intensiv, aber die besseren Momente und Chancen kreierten dann wir. Bis zur 80ten Minute gelangen uns dann drei Treffer (2x Dewitz, Konta) - das sollte doch reichen!! Ne, Fußball ist halt auch eine Mentalitäts- und Zweikampfsportart. Von beiden fehlte uns am Ende eine ganze Menge. Und wie es so manchmal ist, dann reihen sich die Ereignisse aneinander.
Erst ein unüberlegter Rückpass mit einem nicht ganz unhaltbarem Fernschuss zum 3:5, dann ein Elfmeter zum 4:5 mit einer Zeitstrafe gegen uns und man spielt in den letzten 5 Minuten der Nachspielzeit gegen eine anrennende und kämpfende Truppe, denen dann auch noch in der 95ten Minute (mit Apfiff) im Gewühle der Ausgleich gelingt. Für Köpenick für den Einsatz auch verdient. Für uns die erneute Erkenntnis, dass einige Spieler einfach mehr investieren müssen und sich nicht vor Zweikämpfen scheuen dürfen. Bitter, bitter, aber dennoch zeigte sich mal wieder das Potential der Mannschaft. Alles andere ist wie oft gesagt "Einstellungssache", Arbeit und Disziplin.